Faschingsumzug 2019

Am 5. März 2019 fand der traditionelle Faschingsumzug in Runding statt. Wir waren natürlich auch wieder mit einem Wagen dabei.

Zeitungsbericht des "Bayerwald-Echo, Schwerpunkt Ost" vom 6.3.2019:

Rundinger leben noch wie in der Steinzeit

Fasching Maschkerer nehmen beim Gaudizug durchs Dorf die ein oder andere Entscheidung der Gemeindeverwaltung aufs Korn.

Die Rundinger ließen sich von den paar Regentropfen im Faschingsendspurt ihre Laune nicht vermiesen, und pünktlich um 14 Uhr hatte auch Petrus ein Einsehen. Vielleicht lag es ja an der mitgebrachten Marien-Figur der Gartinger. In Runding werden nämlich seit einiger Zeit Unterschriften gesammelt, und dabei geht es um den Standort der Marien-Säule. Das war natürlich ein gefundenes Fressen für den Faschingsumzug.

Adolf Böhm mit seiner Teufelsgeige schritt dem Gaudizug voran, der durch dicht gesäumte Straßen zog. Putzig waren die Kleinen des Kinderhauses Burgwichtl anzusehen, die sich später als Zuschauer über den unablässigen Bonbonregen freuten.

Satzdorf war im letzten Jahr eine Einbahnstraße. Wegen einer Dauerbaustelle war auf der einzigen Durchgangsstraße kein Durchkommen. Die Rundinger Feuerwehr will hier Abhilfe schaffen, war auf dem Mottowagen zu lesen, und gab dem Bauunternehmen Dankerl den Tipp, nun lieber auf die Lederdorner Umgehung zu setzen.

OSB Georg Gall hat für die Stockschützen angeblich runde Dauben gebracht - völlig unverständlich für die Burgschützen, die daraus folgerten, dass der Stock somit künftig eckig sein müsse. Sie hatten zur Vorführung eine Stockbahn gebastelt, auf der sie eckige Stöcke krachen ließen.

Gleich dahinter nahm sich der Gartinger Dorfverein einem Thema an, dass die Rundinger beschäftigt. Im Zuge des Neubaus eines Rathauses am Dorfplatz soll die Marien-Säule, die in der Mitte einer Verkehrsinsel steht, einen Platz vor der Gemeindeverwaltung bekommen. Dagegen wurde eine Unterschriftenaktion gestartet. Wird man sich in Runding nicht einig, schlagen die Gartinger vor, dass sie der Madonna künftig Asyl geben werden und sie auf ihrer grünen Insel würdevoll platzieren.

Vier Tage wird der SV Runding heuer sein 50-jähriges Bestehen feiern. Das ist sogar dem Maulwurf, der auf der Festwiese haust, zuviel: “Gift und Fallen machen mir nix aus, aber vier Tage Fest, da zieh ich aus”, beschloss der blinde Geselle, der durch die Mengen seinen Reisekoffer trug. Begleitet wurde er dabei von zwei Sportlerinnen, die ihr Workout noch vor sich hatten.

Die Riedinger hatten ihre Hoffnung auf den neu in Betrieb genommenen Mobilfunkmast in Weiding/Zelz gesetzt. Doch leider befindet sich das Dorf immer noch in einem Funkloch und die Bewohner kommen sich vor wie in der Steinzeit. Diese Ureinwohner haben sich auf dem Wagen nun einen eigenen Funkmast aus primitivsten Mitteln gebaut und stellen um von Rauchzeichen auf Buschfunk.de.

Auf dem Dorfplatz wurde nach dem Gaudizug bei der Hütte der Burgschützen noch weitergefeiert und im Brandlsaal hatten der Sportverein und auch die Schützen zum Kinderfasching geladen. (cmi)

 

 

 

 

 

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