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Atemschutzlehrgang am 9.11.17

Zeitungsartikel aus dem „Bayerwald Echo, Schwerpunkt Ost” vom 13.11.2017:

Wieder drei Frauen mehr ganz vorne

Prüfung Atemschützer sind die Speerspitze der Feuerwehren. 54 FFWler absolvierten erfolgreich den Härtetest in Furth im Wald und Cham.

CHAM/LANDKREIS. 34 junge Feuerwehrler, darunter auch zwei Frauen sowie eine Frau vom THW Roding absolvierten in den vergangenen Tag in der Chamer Feuerwehrwache bzw. in der neuen Atemschutzübungsstrecke in Furth im Wald einen Atemschutzlehrgang. “Ihr seid Menschen, die für andere durch das Feuer gehen, oder auch die Speerspitze der Feuerwehren!” betonte Kreisbrandrat Michael Stahl beim Lehrgangsabschluss. “Spielt nicht den Helden! Sicherheit für jeden Einzelnen und das Team ist das Wichtigste!” Dies legte Christian Scheuer, der zuständige Kreisbrandmeister für den Atemschutz im Landkreis seinen jungen Kollegen bei der Übergabe der Zertifikate ans Herz.

Bei vielen Einsätzen der Freiwilligen Feuerwehr geht es heute ohne Atemschutz nicht mehr. Ob Wohnungsbrand, Gefahrgutunfall oder auch Rettung von Personen aus brenzligen Situationen, müssen sich die Einsatzkräfte des Luftvorrats aus den Pressluftflaschen auf ihrem Rücken bedienen und sind ohne Atemschutzgeräteträger überhaupt nicht zu bewältigen, unterstrich Kreisbrandrat Michael Stahl. Er verwies darauf, dass die Lehrgangsteilnehmer mit die Ersten sind, welche in der neuen Atemschutzübungsstrecke in Furth im Wald ausgebildet wurden. Dort konnte die Qualität mit Neuheiten noch weiter gesteigert werden. Der Kreisbrandrat rief die neuen Atemschutzgeräteträger dazu auf, den Wehren treu zu bleiben und weitere Lehrgänge zu besuchen. Sein Dank galt dem Ausbilderteam mit Thomas Linsmeier, Christian Stauber, Ralph Multerer und Andreas Heitzer.

KBM Christian Scheuer verwies darauf, dass mit dem Lehrgang eine Grundlage gelegt wurde. Er forderte die neuen Atemschutzgeräteträger auf, sich fortzubilden, die Atemschutzübungsstrecke zu besuchen und auch Kontakt mit den Atemschutzverantwortlichen in den Wehren Kontakt aufzunehmen. Er verwies darauf, dass bei den Einsätzen eine Reihe wichtiger Regeln zu beachten seien, um sich nicht in Gefahr zu bringen. Für die Teilnahme an dem Kurs seien eine gute Kondition und eine entsprechende Gesundheit, nachgewiesen durch ein ärztliches Attest, notwendig. An sieben Schulungsabenden wurde den Teilnehmer aus den Inspektionsbereichen Cham und Roding die Einzelheiten nahegebracht. Inhalte waren unter anderem der sichere Umgang mit den Geräten und Einsatztaktik. Bei der abschließenden Prüfung galt es 50 Fragen richtig zu beantworten.

“Alle haben bestanden”, lautete die erfreuliche Nachricht von Lehrgangsleiter Thomas Linsmeier der darauf verwies, dass Atemschutzgeräteträger eine der härtesten Herausforderungen sei. Er zeigte sich über die Teilnahme der drei jungen Damen erfreut, die bravourös ihre Übungen absolvierten. Kreisbrandinspektor Marco Greil erinnerte an die intensive Schulung. Auch er stellte die Thematik Sicherheit heraus. Zusammen mit KBR Michael Stahl und KBM Christian Scheuer überreichte er die Lehrgangsbescheinigungen. Mit einer Brotzeit endete die Zeit einer intensiven Ausbildung für die Teilnehmer. (cft)

 

 
 
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Letzte Änderung: 04. Januar 2018 von Webmaster