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80. Geburtstag BGR Karl Schmid

Zeitungsbericht des „Bayerwald-Echo, Schwerpunkt Ost” vom 13.4.2017:

Ganze Pfarrei kam zum Gratulieren 

Jubiläum Die Rundinger und Lederdorner beglückwünschten zu hunderten ihren beliebten Ruhestandspfarrer Karl Schmid zum 80. Geburtstag.

Runding. Eigentlich wollte Bischöflich Geistlicher Rat Karl Schmid kein großes Aufheben um seinen 80. Geburtstag machen - eine ganz normale Montagabend-Messe, wie jeden Montag, und anschließend eine kleine Feier mit den engsten Freunden. Doch der beliebte Pfarrer wurde sehr angenehm überrascht, wie er es hinterher nannte. Es schien, als sei die ganze Pfarrei Runding mit der Filiale Lederdorn am Montagabend auf den Beinen. Kinder, Jugendliche, Vereinsabordnungen und zahlreiche Familien strömten Richtung Pfarrkirche und ließen es sich nicht nehmen, mit ihrem langjährigen Pfarrer dessen Wiegenfest mit der Eucharestie zu feiern. Pfarrer Josef Pöschl, der von 2007 bis 2011 die Pfarrei nach dem Zusammenschluss mit Chamerau betreute, war dazu extra aus Rottenburg an der Laaber nach Runding gekommen und auch Prälat Dr. Valentin Doering feierte mit.

“Und do bine dahoam!”

Kurz und treffend waren sie immer, die Predigten von BGR Schmid. Auch an seinem Ehrentag brachte es der Ruhestandsgeistliche mit wenigen Worten auf den Punkt. “Eigentlich wollte ich nur eine normale Montagabendmesse feiern, aber da hatte wohl unser Pfarrer Limbrunner etwas dagegen. Es freut mich sehr, dass so viele gekommen sind. Einen Satz aus dem Fernsehen finde ich heute sehr passend. Dabei stellt sich jemand vor - das muss ich nicht mehr, ihr kennt mich alle - und sagt dann: ... und do bine dahoam!” Er brachte damit genau das Gefühl zum Ausdruck, dass die Pfarrei auch gegenüber BGR Schmid empfindet. Viele können sich die Pfarrei ohne ihn gar nicht vorstellen, hat er sie doch ihr ganzes Leben oder zumindest ein großes Stück davon, bei freudigen Ereignissen wie Taufe, Kommunion, Trauung und auch traurigen Momenten, wie Beerdigungen, begleitet.

Der Jubilar wurde als Kind der Eheleute Maria und Georg Schmid in Pechbrunn geboren und wuchs dort mit Schwester Emmi auf. Nach dem Besuch der Volksschule besuchte er in Regensburg das Gymnasium. Nach dem Abitur in Weiden führte ihn sein Lebensweg ins Priesterseminar. Am 29. Juni 1964 wurde Schmid im Regensburger Dom zum Priester geweiht. Zuerst war er drei Jahre als Kaplan in Haibühl tätig, danach zehn Jahre in Neutraubling.

Bald seit 40 Jahren in Runding

Im Dezember 1977 übernahm er die Pfarrei Runding mit der Filiale Lederdorn. Hinter der Andreaskirche hat er sich ein eigenes Domizil erschaffen, dass 1990 eingeweiht wurde. Dieses Gebäude wird später einmal die Kirchenstiftung Runding erben, wie BGR Schmid betont. Auch wenn der Jubilar nicht gerne viel Aufhebens um seine Person macht: Im Dezember gibt es wieder Grund zu feiern, dann ist er seit 40 Jahren in Runding.

Hunderte wollten am Montag zum runden Geburtstagsjubiläum gratulieren und dem frisch gebackenen 80-jährigen noch viele gesunde Jahre wünschen. Vor dem Kirchenportal sprachen viele Pfarrangehörige ihm zudem ihren Dank aus, für alles, was Schmid für die Dörfer, Vereine, aber auch für sie persönlich geleistet hat. Nicht zuletzt sagte Bürgermeister Franz Piendl dem Ehrenbürger Karl Schmid ein “Vergelt's Gott” für die stets hervorragende Zusammenarbeit zwischen Pfarrei und Gemeinde. Die Ministrantenschar, die den Dankgottesdienst durch ihre große Anzahl bereicherte, gratulierte ihrem beliebten Pfarrer Schmid mit Blumen. (cmi)

Letzte Änderung: 04. August 2017 von Webmaster
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