Modulare Truppausbildung

Vom 1. März bis zum 12. April fand in Runding wieder eine modulare Truppausbildung für den KBM-Bereich Cham 3/4 von Anton Bierl mit 13 Ausbildungsabenden und einem Vormittag mit 30 Teilnehmern in Runding statt. Auch von unserer Feuerwehr waren 4 Teilnehmer und 8 Ausbilder mit dabei.

Truppmann 1
Truppmann 2

Zeitungsbericht des "Bayerwald-Echo, Schwerpunkt Ost" vom 14.4.2018:

Auch Frau ist ein Truppmann

Feuerwehr 30 Aktive im KBM-Bereich von Anton Bierl absolvierten einen Lehrgang zum Basismodul - die Häfte davon war weiblich.

Runding. Der Truppmannlehrgang - oder: “Modulare Truppmannausbildung Basismodul”, wie er offiziell heißt - bedeutet für die Teilnehmer: Investition von viel Freizeit, aber eben auch der Erwerb von umfassenden Grundlagen, um seinen Mitmenschen im Notfall bestens zu helfen.

Solch ein Lehrgang wird alle zwei Jahre im Bereich von Kreisbrandmeister Anton Bierl durchgeführt und startete heuer am 1. März mit insgesamt 30 Teilnehmern. Der Großteil bestand aus Jugendlichen, sodass den Feuerwehren im KBM-Bereich Bierl um die Zukunft keine Angst sein muss.

Die teilnehmenden Erwachsenen waren allesamt aktive Feuerwehrkameradinnen und -kameraden, die sich zusätzliches Wissen aneignen wollten. Wiederum stellte die FFW Runding nicht nur ihre Räumlichkeiten, das Gelände und die Gerätschaften für den Lehrgang zur Verfügung, sondern beteiligte sich mit großem Einsatz an der Ausbildung der angehenden Truppmänner in den dreizehn Kursmodulen. In diesen beschäftigten sich die 30 Floriansjünger mit theoretischen Grundlagen, wie Rechte und Pflichten des Feuewehrdienstleistenden, Schutzausrüstung, Verhalten im Einsatz und in der Öffentlichkeit, Einsatzhygiene, ABC-Gefahrstoffe, Hilfeleistung und Notfallseelsorge. In den praktischen Einheiten erlernten die Teilnehmer alles, was sie vielleicht auch schon in Übungen und bei Einsätzen durchgeführt hatten, noch einmal von Grund auf und erwarben hier viele nützliche Erkenntnisse. Bei Fahrzeugkunde, Einheiten im Löscheinsatz, Handhabung von Hohlstrahlrohren, Vorführungen von “Brennen und Löschen”, Sichern gegen Absturz, Rettungsgeräte, Saug- Druckschläuche und auch beim Bedienen von tragbarer-, improvisierter Wasserwerfer und Schaumeinsatz war körperlicher Einsatz gefragt.

Zum 14. Abend der Truppmannausbildung, bei dem der Leistungsnachweis in Theorie und Praxis abgelegt werden muss, konnte man neben Kreisbrandinspektor Marco Greil, der sich selbst als Ausbilder betätigte, auch Kreisbrandrat Michael Stahl in Runding begrüßen. Und auch die Bürgermeister Franz Piendl und Daniel Paul hieß man willkommen, die sich bei allen Teilnehmern und Ausbildern für ihr Engagement bedankten.

Nachdem die Feuerwehrkameraden und -kameradinnen am Donnerstagabend zuerst über den Prüfungsbogen schwitzten, ging es anschließend da-rum, zu zeigen, was man gelernt hat. Mit Blaulicht rückten die Einsatzfahrzeuge zum Gerätehaus der FFW Runding an. Jeder der Prüflinge wusste, dass nur durch ein lückenloses Zusammenspiel ein gutes Ergebnis erzielt werden kann, wie eben auch bei einem echten Einsatz.

Die Kommandanten der einzelnen Feuerwehren ließen es sich nicht nehmen, an diesem Abend ihre Floriansjünger als Zuschauer zu unterstützen. Am Ende waren die Verantwortlichen voll des Lobes über die gezeigte Leistung und gratulierten den 30 Teilnehmern, die allesamt bestanden haben. Zum Abschluss wurde das gute Ergebnis bei einem Abendessen in gemütlicher Runde gefeiert. (cmi)

 

 

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